Plugins für jQuery gibt es wie Sand am Meer – manche sind sehr bekannt, manche nicht. Das ist schade, wo doch viele gute Plugins in der Versenkung verschwinden. Ich stelle euch hier acht Plugins vor, die mehr Beachtung verdienen – denn diese tragen sehr zur “User Experience” bei.
Dieses Blog ist ein Online-Magazin für erfahrene Website-Entwickler und Webdesigner, die PHP und Webdesign lieben.
Archiv: August 2010
Der IE 9 wird unsere Probleme nicht lösen
Jahrelang hat Microsoft dem Internet Explorer keine große Beachtung geschenkt – das möchte man jedenfalls glauben, wenn man die Unterstützung des IE’s für (angehende) Webstandards betrachtet. Sowohl CSS3 als auch HTML5 waren auch dem Internet Explorer 8 unbekannt. Da der Internet Explorer recht verbreitet ist, kann man neue Techniken wie CSS3-Transistions oder Web Sockets (HTML 5) höchstens mittels Progressive Enhancement nutzen. Entwickler benötigen wertvolle Zeit, um die Seite dem Internet Explorer anzupassen. Besonders die Anpassung für den IE 6 kostet oft Nerven – aber das muss ich ja keinem erzählen.
Und jetzt scheint es, als könnte Microsoft es gar nicht schnell genug gehen: Die Beta für den Internet Explorer 9 soll offiziellen Angaben zufolge bereits in knapp vier Wochen, also am 15. September, erscheinen. Microsoft verspricht, mit dem Internet Explorer 9 CSS3 und HTML5 zu unterstützen – also Techniken, die andere Browser teilweise schon vor Jahren unterstützt haben. Im Zusammenhang mit der aufwendingen Präsentation der Beta spricht das Unternehmen aus Redmond gar von “Beauty of the Web”. Wird mit dem Internet Explorer 9 nun alles besser?
WordPress: Eine Hassliebe?
WordPress ist eigentlich eine wunderbare Sache. Jeder, der im Internet etwas schreiben möchte, kann ein Blog mit Hilfe von WordPress erstellen. WordPress ist kostenlos und für den Anwender einfach zu installieren. Dank tausender Themes und Plugins ist es für die Benutzer ein Leichtes, sein Blog nach eigenen Wünschen zu erstellen.
Auch aus Entwicklersicht ist die Benutzung von WordPress eine Arbeitserleichterung: Äußert ein Kunde den Wunsch, ein Blog auf seiner Seite einzubinden, ist das Dank WordPress schnell erledigt. Doch ich ärgere mich oft über WordPress – und zwar bei der Erstellung von WordPress-Themes und Plugins. Der Grund: Immer wieder werde ich dazu gezwungen, “unschönen” Code zu erstellen.
Spam bekämpfen – aber richtig!
Das Leben ohne Spam könnte so schön sein. Der Benutzer einer Webseite muss bei einer Registrierung keine Wörter in ein Textfeld eingeben, die vorher durch den Fleischwolf gedreht wurden. Ja, vielleicht würde sogar die Registrierung entfallen. Ein Webseitenbetreiber müsste nicht täglich neue Kommentare auf seinem Blog freischalten. Der Spam-Ordner im E-Mail-Postfach würde ohne die Spam-Mails, die u.a. eine Vergrößerung des eigenen Geschlechtsteiles anbieten, sicherlich arbeitslos werden.
Hätte, könnte, würde – Wir sind leider wieder in der Realität – und hier wartet sicher schon bald der nächste Spam-Eintrag auf uns. Seit mehr als 30 Jahren kämpfen wir nun gegen Spam – und ein Allheilmittel scheint es auch 2010 nicht zu geben.
Und so müssen wir uns einfach mit der Frage auseinandersetzen, wie man Spam eigentlich am besten bekämpft. Hier lautet das Motto: Kenne deinen Feind – daher lautet unsere erste Frage: Wie arbeitet ein Spam-Bot eigentlich?


